WILLKOMMEN BEI CAPTN ENERGY

Wir bringen erneuerbare Energien zur maritimen Anwendung.

Wie lässt sich die bestehende Lücke zwischen Erzeugung und Nutzung von erneuerbaren Energien für den maritimen Bereich schließen? Wie kann diese Energie insbesondere für emissionsfreie (und zukünftig vielleicht autonom gesteuerte) Verkehre in der Personen-, Güter-, Werks- und Behördenschifffahrt bereitgestellt werden? Auf diese und ähnliche Fragen will der transdisziplinäre Verbund CAPTN Energy in den nächsten Jahren innovative Antworten geben.

CAPTN Energy möchte die Themenschwerpunkte Umwandlung, Speicherung, Übertragung und Nutzung von erneuerbaren Energien für maritime Anwendungen vorantreiben und eine sichere Versorgungskette etablieren. Die Lage zwischen Nord- und Ostsee bietet hervorragende Voraussetzungen, um innovative Produkte und Dienstleistungen für die Energie- und Verkehrswirtschaft zu entwickeln. Die Nähe zum Wasser mit der vorhandenen Infrastruktur und das Verständnis für die maritimen Verbraucher sind wesentliche Erfolgsfaktoren.

Aktuelle News

Update zur Wasserstoffstrategie – CAPTN Energy will Beitrag zur Infrastruktur leisten
11. Juli 2022

Seit der Vorstellung der Nationalen Wasserstoffstrategie durch die Bundesregierung im Juni 2020 hat sich viel verändert: verschärfte Klimaziele, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die gestiegenen Energiepreise. Um die Nationale Wasserstoffstrategie an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen, hat der Nationale Wasserstoffrat ein neues Eckpunktepapier erarbeitet. Fünf Maßnahmenbündel sollen dabei helfen, den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft zu beschleunigen:

  • Schaffung eines Zertifizierungs- und Handelssystems zur Etablierung eines liquiden Wasserstoffmarktes
  • Zügiger Auf- und Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur
  • Rascher Hochlauf der Verfügbarkeit von klimaneutralem Wasserstoff und seiner Derivate durch einheimische Erzeugung und insbesondere durch frühzeitige Importe aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland
  • Schaffung eines kohärenten (Förder-)Rahmens zum Aufbau von Absatzmärkten für Wasserstoff
  • Forschung und Entwicklung für eine nachhaltige Wasserstoff-Evolution mit Fokus auf der Realisierung von großskaligen und ganzheitlichen Demonstrationsprojekten

CAPTN Energy möchte seinen Teil dazu leisten und würde im Falle einer positiven Entscheidung durch das BMBF die Maßnahme „Auf- und Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur“ insbesondere für den maritimen Bereich ganz wesentlich voranbringen. Der Nationale Wasserstoffrat, bestehend aus 25 Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, hat das Dokument an die Bundesregierung übergeben. Die beteiligten Ministerien werden die Eckpunkte nun eingehend prüfen und in der Strategie berücksichtigen.
Hier klicken, um das Dokument runterzuladen.

CAPTN-Workshop auf der Hanseseeraumkonferenz
31. Mai 2022

Auf der Hanseseeraumkonferenz fand am 27. Mai 2022 ein Workshop mit den CAPTN-Mitarbeitern Tim Michalski und Vincent Steinhard-Besser sowie Arne Heinold (CAPTN Energy) auf dem Gelände der Gebr. Friedrich Werft in Kiel statt.
In Präsentationen wurden den Teilnehmer*innen die Projekte CAPTN Energy und CAPTN Förde Areal vorgestellt. Daran schloss sich eine Diskussion über die Anforderungen an ein Mobilitätskonzept an, wie sich künftige Mobilitätsketten integrieren lassen sowie über die autonome Fähre als Zukunftsvision für den öffentlichen Personennahverkehr. Nach den Vorträgen führte Geschäftsführerin Kathrin Birr über das Werftgelände und berichtete von den Herausforderungen der Transformation einer mittelständischen Werft.

DVGW-Studie ermittelt Verfügbarkeit klimaneutralen Wasserstoffs
20. Mai 2022

Klimakrise und Ukraine-Krieg zeigen deutlich auf, dass sich Deutschland von fossilen Energieträgern lösen muss. Ein alternativer Energieträger kann umweltfreundlich erzeugter Wasserstoff sein. Eine im Auftrag des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs (DVGW) durchgeführte Studie von Frontier Economics zeigt jetzt, dass entgegen voriger Annahmen bereits ab dem Jahr 2030 der Bedarf nach solchem Wasserstoff mehr als gedeckt werden könnte. Voraussetzung ist, dass die politischen Rahmenbedingungen entsprechend geschaffen und die technologischen Optionen genutzt werden. Zur ganzen DVGW-Pressemitteilung

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