WILLKOMMEN BEI CAPTN ENERGY
Wir bringen erneuerbare Energien zur maritimen Anwendung.
Wie lässt sich die bestehende Lücke zwischen Erzeugung und Nutzung von erneuerbaren Energien für den maritimen Bereich schließen? Wie kann diese Energie insbesondere für emissionsfreie (und zukünftig vielleicht autonom gesteuerte) Verkehre in der Personen-, Güter-, Werks- und Behördenschifffahrt bereitgestellt werden? Auf diese und ähnliche Fragen will der transdisziplinäre Verbund CAPTN Energy in den nächsten Jahren innovative Antworten geben.
CAPTN Energy will mit innovativen Projekten die Umwandlung, Speicherung, Übertragung und Nutzbarmachung von erneuerbaren Energien für maritime Anwendungen vorantreiben und eine sichere Bereitstellungskette etablieren. Die Lage zwischen Nord- und Ostsee bietet hervorragende Voraussetzungen, um innovative Produkte und Dienstleistungen für die Energie- und Verkehrswirtschaft zu entwickeln. Die Nähe zum Wasser mit der vorhandenen Infrastruktur und das Verständnis für die maritimen Verbraucher sind wesentliche Erfolgsfaktoren.

Aktuelle News
9. Juli 2026
Im Rahmen des CAPTN Energy Projekts SME-H2 hat die Professur für Technologiemanagement der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Prof. Dr. Carsten Schultz) das erste Wochenende der Kieler Woche genutzt, um bei „kieler uni live“ mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Auf der Schlaumachwiese neben dem alten GEOMAR-Gebäude entstanden zahlreiche Gespräche mit Kieler-Woche-Gästen aller Altersgruppen. Genutzt wurde dabei auch das Beteiligungstelefon der KielRegion, über das Besucherinnen und Besucher ihre ganz eigenen Vorstellungen von zukünftiger Mobilität direkt einsprechen konnten. Auch Energien und Technologien der Zukunft waren immer wieder Thema der Gespräche.
Genau hier setzt SME-H2 an: Das Projekt untersucht, wie Stakeholder aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik wirkungsvoll in den Innovationsprozess der Wasserstoffwirtschaft eingebunden werden können und wie unterschiedliche Zukunftsvorstellungen die Bereitschaft zur Zusammenarbeit prägen. Der Austausch auf der Kieler Woche war damit ein gelungenes Praxisbeispiel für die Einbindung der Öffentlichkeit. Hier mehr zu SME-H2 lesen.
Trotz sommerlicher Hitze war die Projekt-Pagode an beiden Tagen gut besucht. Ein besonderes Highlight am Sonntag: das Wasserstofffahrrad. Per Muskelkraft erzeugten Besucherinnen und Besucher elektrische Energie, die über einen Elektrolyseur in Wasserstoff umgewandelt wurde, um damit ein kleines Modellauto anzutreiben. Ein anschauliches Beispiel dafür, wie Wasserstofftechnologie funktioniert, direkt zum Anfassen und Mitmachen.

29. Juni 2026
Wann ist Wasserstoff grün? Und wann pink, weiß oder blau? Das war nur eine der Fragen rund um den grünen Wandel der maritimen Wirtschaft, die Prof. Dr. Frank Meisel im Rahmen von „kieler uni live“ beantwortete. Unter dem Titel „Wind, Welle, Wasserstoff: CAPTN Energy pusht den grünen Wandel der maritimen Wirtschaft“ stellte der Bündniskoordinator CAPTN Energy am 25. Juni einem interessierten Publikum vor.
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel verwandelte auch in diesem Jahr die Wiese vor dem Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) am Anfang der Kiellinie in ein riesiges Mitmach-Areal – mit Wissenschaft zum Anfassen und Erleben. Ein idealer Rahmen für CAPTN Energy, um maritime Innovation und universitäre Forschung direkt an die Förde zu bringen.

19. Juni 2026
Am 19. Juni 2026 kamen rund 40 Vertreterinnen und Vertreter aus 17 laufenden und zukünftigen CAPTN Energy-Projekten im Wissenschaftszentrum Kiel zu einem ersten Vernetzungstreffen des Bündnisses zusammen. Nachdem in den vergangenen Monaten viele neue Vorhaben im Rahmen von CAPTN Energy ihre Arbeit aufgenommen haben, bot das Treffen erstmals die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen und Einblicke in die jeweils anderen Projekte zu gewinnen.
Im Mittelpunkt des rund dreistündigen Programms standen zwei Formate. In einer Pitch-Session stellte jedes Projekt innerhalb von drei Minuten vor, worum es in seinem Vorhaben geht, welchen inhaltlichen Weg es verfolgt und wo sich Anknüpfungspunkte zu anderen Projekten ergeben. Im zweiten Teil der Veranstaltung fand eine Postersession statt, bei der alle Projekte anhand großformatiger Poster für vertiefte fachliche Gespräche zur Verfügung standen.
„Wir freuen uns sehr, wie gut das heutige Vernetzungstreffen angenommen wurde. Es hat gezeigt, welches Potenzial im Zusammenwirken der einzelnen CAPTN Energy-Projekte liegt – weit über die Förderung der Einzelvorhaben hinaus. Wir sind überzeugt: Gemeinsam werden die CAPTN Energy-Projekte noch Größeres auf die Beine stellen, als jedes einzelne Vorhaben für sich geplant hat.“, so Bündniskoordinator Prof. Dr. Frank Meisel.
Der Austausch soll nun in regelmäßigen Abständen fortgesetzt werden: Künftig findet ein „CAPTN Energy Bündnisupdate“ alle zwei Monate online statt und bleibt als internes Format den CAPTN Energy-Projekten vorbehalten. Zum Jahresende ist außerdem eine Bündniskonferenz geplant, zu der auch die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist.








