WILLKOMMEN BEI CAPTN ENERGY

Wir bringen erneuerbare Energien zur maritimen Anwendung.

Wie lässt sich die bestehende Lücke zwischen Erzeugung und Nutzung von erneuerbaren Energien für den maritimen Bereich schließen? Wie kann diese Energie insbesondere für emissionsfreie (und zukünftig vielleicht autonom gesteuerte) Verkehre in der Personen-, Güter-, Werks- und Behördenschifffahrt bereitgestellt werden? Auf diese und ähnliche Fragen will der transdisziplinäre Verbund CAPTN Energy in den nächsten Jahren innovative Antworten geben.

CAPTN Energy will mit innovativen Projekten die Umwandlung, Speicherung, Übertragung und Nutzbarmachung von erneuerbaren Energien für maritime Anwendungen vorantreiben und eine sichere Bereitstellungskette etablieren. Die Lage zwischen Nord- und Ostsee bietet hervorragende Voraussetzungen, um innovative Produkte und Dienstleistungen für die Energie- und Verkehrswirtschaft zu entwickeln. Die Nähe zum Wasser mit der vorhandenen Infrastruktur und das Verständnis für die maritimen Verbraucher sind wesentliche Erfolgsfaktoren.


Aktuelle News

Jetzt anmelden: CAPTN Energy Bündniskonferenz am 04. Dezember 2026
21. Oktober 2026

CAPTN Energy lädt Partner und Interessierte herzlich zur ersten Bündniskonferenz ein!

Am 04. Dezember 2026 erwartet die Teilnehmenden von 9 bis 13 Uhr im Wissenschaftszentrum Kiel ein abwechslungsreiches Programm rund um die maritime Energiewende. Nach einem Rückblick auf die letzten Jahre des Innovationsbündnisses und einem Einblick in die derzeitige Arbeit folgt eine inspirierende Keynote. Die Projekte werden in Pitches und Fachvorträgen näher vorgestellt, während der Postersession besteht die Möglichkeit, mit diesen ins Gespräch zu kommen. Nach der Podiumsdiskussion zum Thema „Volle Kraft voraus? Die maritime Energiewende in Schleswig-Holstein“ findet ab 13 Uhr ein gemeinsamer Lunch statt.

Jetzt anmelden (offen bis zum 27.11.2026)

CAPTN Energy beim Stapellauf der DLR-Forschungsplattform „MODULARIS“
22. September 2026

Die DLR-Forschungsplattform MODULARIS wurde am 17. September 2026 erstmals zu Wasser gelassen. Jan Simon Bischoff vom Bündnis CAPTN Energy war bei der Veranstaltung auf der FSG Shipyard in Flensburg mit dabei. Mit dem Stapellauf geht es für den Rohbau der MODULARIS jetzt in die Bau- und Ausrüstungsphase, wozu sie nach Bremerhaven verholt wird.

„Die MODULARIS wird künftig als schwimmendes Labor für klimafreundliche Antriebe, alternative Energiesysteme und maritime Sicherheit dienen. Besonders spannend für CAPTN Energy ist, dass die MODULARIS ab Herbst 2027 ihren Heimathafen am neuen DLR-Standort in Kiel haben wird. Damit entsteht direkt vor unserer Haustür eine vielseitige Forschungsplattform, die wichtige Anknüpfungspunkte für unsere Arbeit bietet“, so Jan Simon Bischoff. Ganz konkret plant das CAPTN Energy Projekt „EENOK-Realisierung“ Erkenntnisse zu nutzen, die beim Betrieb von MODULARIS mit unterschiedlichen Energiesystemkonzepten gewonnen werden.

Mehr Informationen zur MODULARIS gibt es hier: https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2026/dlr-forschungsplattform-modularis-erstmals-zu-wasser-gelassen

Foto: Jan Simon Bischoff
CAPTN Energy bringt Projekte und Praxis beim Transferworkshop zusammen
17. September 2026

Wie können Forschung und Praxis gemeinsam die maritime Energiewende voranbringen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des CAPTN-Energy-Transferworkshops am 15. September 2026 auf dem Marine Science Campus in Kiel. Rund 40 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung diskutierten angeregt über zentrale Herausforderungen, Lösungsansätze und Chancen der maritimen Energiewende.

Zum Auftakt gab Dr. Malte Mittendorf von A. P. Møller-Mærsk Einblicke in die Erfahrungen mit Methanol als Kraftstoff in der Containerschifffahrt. Sein Praxisbericht stimmte auf den anschließenden Austausch ein und machte deutlich, wie eng technische, logistische und infrastrukturelle Voraussetzungen beim Einsatz alternativer Kraftstoffe zusammenspielen müssen.

Im Zentrum des Workshops standen vier Thementische zu logistischen und technischen Herausforderungen beim Einsatz alternativer Kraftstoffe, zu Stromspeicherung und Ladeinfrastruktur sowie zur maritimen Energiewende am Nord-Ostsee-Kanal. In drei Gesprächsrunden brachten die Teilnehmenden Erfahrungen aus Forschungsprojekten und der betrieblichen Praxis ein, glichen Perspektiven ab und identifizierten neue Ansatzpunkte für die Zusammenarbeit.

Als Querschnittsthema zog sich die Regulatorik durch alle Thementische und Gesprächsrunden: Politische Rahmenbedingungen auf Landes-, Bundes-, EU- und internationaler Ebene können der grünen maritimen Wirtschaft Rückenwind geben, zugleich aber auch Vorhaben ausbremsen. Gleichzeitig zeigte sich in den Diskussionen eine Erfolgsperspektive: Verlässliche politische Vorgaben können wirtschaftliche Vorteile für eine grüne maritime Wirtschaft schaffen, vor allem für Unternehmen, die die daraus entstehenden Chancen frühzeitig erkennen und nutzen.

Vertreten waren zahlreiche CAPTN-Energy-Projekte sowie weitere Organisationen aus maritimer Wirtschaft, Energiewirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Damit unterstützte der Workshop ein zentrales Ziel von CAPTN Energy: Forschungsergebnisse in die Anwendung zu bringen und regionale Akteure entlang der maritimen Energiebereitstellungskette enger zu vernetzen. Die Gespräche lieferten wertvolle Impulse für die weitere Projektarbeit und für die Entwicklung praxistauglicher Lösungen entlang des Nord-Ostsee-Kanals.

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